Brahms, Trio op. 114

Hinreißend gespielte Kammermusik

Einen neuen Rekord meldet die Internationale Sommerakademie für Musik Schloss Beuggen nicht nur bei der Teilnehmerzahl. Rekordverdächtig war auch der Publikumsandrang bei den Dozentenkonzerten. So überfüllt sah man den Bagnatosaal noch nie: Alle Türen standen offen, die Zuhörer saßen dicht gedrängt selbst in den Fluren, im Vorraum, ja sogar draußen im Hof, so überwältigend war die Resonanz…

Ebenso famos im interpretatorischen Niveau ging es weiter mit dem Klarinettisten und musikalisch-pädagogischen Leiter der Akademie, Martin Litschgi, dem Cellisten Denis Severin und Petya Mihneva am Flügel in Brahms romantisch abgeklärtem Trio a-Moll op. 114. In diesem Klarinettentrio konnte Litschgi seine lyrischen Qualitäten, seinen überaus noblen, warmen, sanglichen Ton und geschmeidigen Klang aufs Schönste entfalten und fand dabei zu einem sehr intensiv und animiert ausgetragenen Dialog mit dem Cellisten. Das Adagio erfüllten sie mit sonorer kantabler Wärme, getragen vom delikaten Klarinettentimbre und dem satt strömenden Celloklang ganz im Geist romantischer Empfindsamkeit. Im Schluss-Allegro steigerten sich die Musiker zu leidenschaftlicher, großer romantischer Emphase…

Riesiger Beifallsjubel, der schier kein Ende nehmen will.

Badische Zeitung, August 2010




Schumann, Märchenerzählungen op. 132

Inniges Zwiegespräch

Restlos überfüllte Konzerte…als sich die Zuhörer beim Konzert drängten, das aufgrund dieses ausserordentlichen Besucherandrangs gleich zweimal gegeben wurde. …

In Schumanns „Märchenerzählungen“ op. 132 gab es Gelegenheit, Martin Litschgi als vorzüglichen Kammermusiker zu erleben. Einmal mehr gefiel Litschgis lyrisches, in feinen Farbschattierungen reich nuanciertes Klarinettenspiel, das tonlich delikat und in der Intonation makellos ist. Auch der Bratschist fand ideal zu diesem romantisch-märchenhaften Ton, und so ergaben sich inspirierte Dialoge zwischen den Instrumenten, zumal auch die Pianistin sehr pointiert spielte. Nicht nur die lebhaften Sätze erklangen ausgesprochen wohlklingend und differenziert, auch die Vorgabe „ mit zartem Ausdruck“ nahmen die Musiker wörtlich und fanden zu einem innigen Zwiegespräch.

Badische Zeitung, August 2009


Beim letzten Stück dieses beliebten Konzertes, das zweimal vor überfülltem Auditorium gegeben wurde, präsentierte sich Martin Litschgi in den „Märchenerzählungen“ op. 132 von Schumann. Neben Sebastian Wohlfarths wohlklingender Bratsche und dem mit perfekter Intonation spielenden Klarinettisten war hier Petya Mihneva die Klavierbegleiterin in diesem kammermusikalisch intimen Trio. Den Interpreten gelang es, den erzählerischen Charakter dieser musikalischen Märchen zu treffen … ein anspruchsvolles Programm mit hörenswerter Musik und erstklassigen Interpretationen.

Die Oberbadische, August 2009




C.M. von Weber, Quintett B-Dur op. 34

Spannungen schaffen, Spannungen auflösen

Einen musikalischen Leckerbissen gab es am Sonntag in Schloss Beuggen bei Rheinfelden: Die Dozenten der Internationalen Sommerakademie für Musik [gaben ein Sonderkonzert] im voll besetzten Bagnatosaal. [Die Ausführenden] spielten ein Programm, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. (...) Der zweite Teil bestand aus Webers Quintett in B-Dur, Opus 34. Hier spielte Martin Litschgi, künstlerisch-pädagogischer Leiter der Sommerakademie, virtuos auf der Klarinette und begeisterte nicht nur Kammermusik-Fans für sein abwechslungsreiches Spiel.

Badische Zeitung, April 2009




Brahms, Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2

Romantik im Blankenhornpalais

Unmerklich wurden die Hörer in eine Welt romantischer Stimmungen hineingezogen: Die sanfte, sich steigernde Glückseligkeit des Allegro amabile und die sprühende Vitalität des Allegro appassionato kontrastierten effektvoll mit der pastellenen Anmut des Andante und der starken Verve des finalen Allegro. Clara Schumann schrieb über Richard Mühlfeld, dem Brahms das Werk gewidmet hatte: „Man kann nicht schöner Klarinette blasen.“ Diesen Satz könnte man heute ohne weiteres auf Martin Litschgi übertragen, der eine virtuose Begleiterin in Petya Mihneva hatte. Es war eine Interpretation, die an Ausdrucksstärke kaum zu überbieten sein dürfte.

Badische Zeitung, November 2008




Glinka „Trio pathétique“ / Mozart, „Kegelstatt-Trio“

Die Reize der Kammermusik ausgelotet

Enormer Publikumszulauf. Zwei Mal spielten die Musiker vor übervollen Zuhörerreihen … Schön kam hier der bläserische Wohllaut von Litschgis Klarinette zur Entfaltung, aber auch seine Fähigkeit zu expressiv-farbigem Spiel. Anregend und angeregt klang sein Dialogisieren mit der Fagottistin … Viel Klangcharme … Adäquate Interpreten, die sich bestens auf harmonisches Miteinander und pointiertes Zusammenspiel verstanden. Viel Anziehungskraft hatte vor allem der Zusammenklang von Viola und Klarinette, die überaus beredt kommunizierten und das Melodische genussvoll auskosteten – wobei der Genuss auch ganz auf Seiten der Zuhörer war.

Badische Zeitung, August 2008
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Reicha, Quintett op. 89 für Klarinette und Streichquartett

Großes Hörerlebnis

Das Amenda-Quartett mit Mitgliedern des SWR Sinfonieorchesters und der Klarinettist Martin Litschgi bescherten dem Publikum mit Kompositionen von Mozart, Reicha und Beethoven einen großartigen Hörgenuss. (…)
Anton Reicha, Zeitgenosse von Beethoven und Lehrer von Liszt, Berlioz und anderen Großmeistern hat sein 1820 veröffentlichtes Quinettt in B-Dur für Streicher und Klarinette schon ganz im Stil der großen Solisten-Konzerte der Wiener Klassik angelegt mit der Klarinette als Solo-Instrument. Martin Litschgi füllte diesen Part mit einem beweglichen und beseelten Ton aus, hatte aber keine Mühe, sich zurückzunehmen, wenn die erste Violine den Solopart aufgriff.

Die Oberbadische, Juli 2008

Zauberhafte Klangfarben

Im Konzert, das zahlreiche Musikfreunde anlockte, bot das renommierte Amenda Streichquartett des SWR zusammen mit dem virtuosen Klarinettensolisten Martin Litschgi Repräsentatives aus der Epoche der Klassik. (…)
Die Interpretation [von Anton Reichas Quintett B-Dur op. 89] bewegte sich mit sicherem Gefühl in der Balance zwischen den Kontrasten von kühlem klassischem Duktus und emotionalem romantischem Empfinden. Eine heitere Grundstimmung bildete den roten Faden. Der Walzertakt des Menuetts und die volkstümlichen Anklänge, die im Finale auftauchen, wurden mit Verve von den temperamentvollen Streichern hervorgehoben. Litschgi lieferte dazu auf der Klarinette hinreißende Kantilenen und gehexte Koloraturen.

Badische Zeitung, Juli 2008 




Kreutzer, Quartett / Arnold, Solo-Fantasie / Fuss, Quartett

Entdeckungen abseits ausgetretener Pfade

Martin Litschgi spielte mit einem singenden, gleichsam schwebend-leichten Tonfall und absolvierte die schnellen Läufe und Triller scheinbar mühelos … von einem bis an die Hörbarkeitsschwelle gehenden Pianissimo über pulsierende Staccato-Passagen bis zu verhaltenen Abschnitten von beschwörender Intensität meisterte er diese Herausforderungen gewohnt souverän.

Badische Zeitung, März 2008
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Chatschaturjan, Trio (Vi, Klar, Pf) / Poulenc, Sonate (Klar, Fg)

Spannende Dialoge

In der sehr engagierten Wiedergabe demonstrierte der Klarinettist Martin Litschgi einmal mehr seine Ausnahme-Qualitäten ... noble Tongebung ... sprechender Klang ... breites Ausdrucksspektrum vom Lyrisch-Kantablen bis zum Farbig-Expressiven. Starker Beifall im vollbesetzten Saal.

Südkurier, August 2007
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Reinecke, Fantasiestücke op. 22 / Beethoven "Gassenhauertrio" op. 11

Verve und packender Musiziergeist

Als vorzüglicher Klarinettist ist Martin Litschgi bereits bestens bekannt ... konnte einmal mehr durch seine noble Tongebung und sein famos klangschönes Spiel begeistern ... feinste Nuancen äußerst subtil und farblich delikat ... auch Esprit und Spiellaune bringt dieser feinsinnige Klarinettenkünstler in hohem Maße mit. An Litschgis sensiblem Klarinettenstil durfte man sich abschließend noch einmal in Beethovens Trio B-Dur op. 11 für Klavier, Klarinette und Cello erfreuen ... ganz im Melodischen und Kantablen schwelgen. Ingesamt hörte man eine erfrischend lebhafte und sehr inspirierte Wiedergabe ... Die Interpreten bringen die ganze Farbigkeit und den spielerisch-munterern Tonfall zur Wirkung ... Das hatte Gusto und Spielfreude.

Südkurier, März 2007
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Mozart, Quintett KV 581 / Bruch, Acht Stücke op. 83 / Milhaud, Suite op. 175b

Reizvolle Farbigkeit in allen Feinheiten

Dozenten der Sommerakademie für Musik auf Schloss Beuggen spielen in brechend vollem Saal Vor allem der vorzügliche Klarinettist Martin Litschgi bekam in diesem Quintett ausgiebig Gelegenheit, seinen schönen Ton, die kantablen Qualitäten seines Spiels und seine tadellos präzise Artikulation herauszustellen [In Max Bruchs op. 83] setzt die Viola von Patricia Hawkins sehr wehmütig ein, dann kommt Martin Litschgis berückender, lyrischer Klarinettenklang hinzu und auch Pianistin Tatiana Korsunskaya spielt einfühlsam Das Trio Percy, Litschgi und Korsunskaya legte sich mit aller Verve in diese Suite [von Darius Milhaud], brachte ihren Farbenreichtum, ihren Spielwitz, aber auch die klangsinnlichen Passagen bestens zur Wirkung.

Badische Zeitung, August 2006
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Mozart Quintett KV 581

Herzerfrischendes Spiel zu fünft

Der Publikumsandrang war überwältigend. Der Klarinettist Martin Litschgi entfaltete dabei in delikatestem Ton den ganzen Klangzauber nutzte höchst subtil die Register seines Instruments aus: melodischer Charme feinste Nuancen wunderbar weite Melodienbögen fabelhaft klangschönes und kantables Klarinettenspiel sanglich, geschmeidig und dabei so lupenrein in der Artikulation.

Badische Zeitung, Februar 2006
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Debussy, Premiere Rhapsody / Poulenc, Sonate / Tailleferre, Solo-Sonate

Feinfühlig und differenziert

Martin Litschgis ungemein schöner, nobler und lupenreiner Klarinettenton ließ aufhorchen. Technisch höchst brillant, voller Gusto, Esprit und Lebendigkeit … glänzend interpretiert, sehr inspiriert und klangsensibel. Formidabler Klarinettist …  spielte fabelhaft differenziert mit wunderbarem Klanggespür für die zartesten Farbnuancen … begeisterte mit funkelnder Spielfreudigkeit, Esprit und Elan. Man konnte einmal mehr Litschgis sanglich-kantablen Klarinettenklang und technisch blendendes Spiel bewundern.

Badische Zeitung, November 2005
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Beethoven, Septett op. 20

Animiertes Ensemblespiel

Über Erwarten viele Besucher waren gekommen … Vor allem der wunderbar noble, reine Klarinettenton von Martin Litschgi stach immer wieder hervor … Großer Beifall, Bravorufe.

Badische Zeitung, August 2005
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Mozart, Quintett KV 581 / Brahms, Quintett op. 115

„Man kann nicht schöner Klarinette blasen“

Hochkarätiger Solist … außergewöhnliches Erlebnis … meisterhafter Interpret … zauberhafte Stimmung. Martin Litschgi bewies in der Interpretation dieses großartigen Werkes seine internationale Klasse.

Oberbadisches Volksblatt, November 2004
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Schumann, Fantasiestücke op. 73 / Niels W. Gade, Fantasiestücke op. 43

Sternstunde der Kammermusik

Exquisiter Klarinettenton … kluge Phrasierung … dynamische Schattierung … konzise Tempi … vorbildlich.

Oberbadisches Volksblatt, April 2003
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Mozart, Quintett KV 581

Dezent-virtuose Solo-Klarinette … Martin Litschgi zauberte zarte Töne in den Fürstensaal des Marburger Schlosses … Beschwingtheit, tänzerische Eleganz und wienerische Leichtigkeit … Am Ende stürmischer Applaus.

Oberhessische Presse, September 2002
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Richard Rudolf Klein, Concerto al fresco für Solo-Klarinette und Bläserensemble
Uraufführung

Souverän erhebt sich der facettenreiche Klang der Soloklarinette aus dem Gesamtbild heraus.

Badische Zeitung, Mai 2002
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Malcolm Arnold, Konzert für Klarinette und Orchester op. 20
Deutsche Erstaufführung 

Hervorragender Klarinettist … gelungene Wiedergabe. 

Wandsbek informativ, August 2001
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Saint-Saëns, Sonate op. 167 / Boieldieu, Sonate

Wahrer Genuss … exzellenter Vortrag … großer Applaus.

Dernières Nouvelles d’Alsace, August 2000
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Brahms, Quintett op. 115

Martin Litschgi hätte großen Beifall auch beim Komponisten gefunden … unglaublich ausgewogenes Klanggewebe, auf das man sich bewundernd einlassen konnte … durchdacht und einfühlsam. Besonders anrührend gelangen die rhapsodisch freien und kühnen Figuren und Läufe der Klarinette … wohlverdienter langanhaltender Applaus.

Südkurier, Juni 1999
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